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Theremin (fail-of-concept)
von Plapperkatze am 4.Oktober 2010 um 13:35
Vielleicht kommt es in den besten Kreisen vor, dass man ein Projekt beginnt, dann aber die Lust daran verliert und dann - um es endlich zu Ende zu kriegen - etwas zusammenpfuscht, was einen zwar nicht zufriedenstellt, aber wenigstens ist der Kram damit vom Tisch.

So erging es mir, als ich vor einigen Monaten ein Theremin zusammenfrickeln wollte, und deshalb wollte ich eigentlich nicht darüber schreiben. Zu meiner Ehrenrettung: es war eh kein "wirklich gutes" Theremin geplant, das ganze war eher als proof-of-concept gedacht.

Hier http://www.theremin.rwi.org.uk/dload/REPORT.PDF hatte ich ein recht primitives Theremin Design gefunden, bestehend aus zwei Wien-Oszillatoren, und guter Dinge stöpselte ich das ganze (mit starken Abweichungen der Bauteilgroessen) mal auf dem Steckbrett zusammen.

Es machte Geräusche, die selbst meinen kleinen Ansprüchen nicht so recht genügten (und sehr wenig mit dem Sound eines echten Theremins zu tun hatten), ausserdem war die Empfindlichkeit gering (man musste sehr nahe mit der Hand an die Antenne) und ich beschloss, anderntags weiter daran herumzuentwickeln.

So ging das einige Tage (umstecken-testen-kopfschütteln-umstecken..), bis ich schliesslich etwas hatte, was noch viel weniger wie ein Theremin klang, aber dafür wenigstens abgefahrene Geräusche machte. Inzwischen hatte ich die Lust eigentlich schon ziemlich verloren und beschloss einfach, das nun so in ein Gehäuse zu packen.

Eine Dose Erdnüsse wurde gekauft, mit mäßiger Begeisterung leergegessen und dann mit 9V-Block, Schalter, Poti und Klinkenbuchse ausgestattet. Da rein kam dann relativ lieblos aufgelötet das, was vorher auf dem Steckbrett war. Vielleicht habe ich da etwas falsch gemacht, oder es liegt daran, dass das Ding hier am PC anders geerdet ist, als in meiner Bastelküche; jedenfalls war ich von dem ersten Test (http://katze.dead-men.de/upload/115_theremin1.mp3) so enttäuscht, dass die doofe Dose seitdem als Staubfänger hier herumsteht.

Bitte jetzt keine Kommentare, dass das ja scheisse klingt und sich der ehrwürdige Herr Lev Sergejewitsch Termen im Grab rumdrehen würde. Ich sagte ja schon oben, dass manchmal Projekte schiefgehen. Allerdings hätte ich, im Nachhinein überlegt, die Bauteile lieber wieder vom Steckbrett nehmen sollen und dann vielleicht noch mal brauchen können. So habe ich stattdessen diese Dose hier stehen, die mich stets daran erinnert, dass nicht alles, was gut gemeint ist, auch gut gemacht wird.

LG eure Plapperkatze

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