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Milestone Handy
von Plapperkatze am 28.Februar 2011 um 14:25
Zu Weihnachten hat sich mein Bruder ein Milestone I Smartphone gekauft und nachdem ich ihm einige Tage zunehmend neidisch dabei zugeguckt hatte, wie er bei jeder sich bietenden Gelegenheit damit herumspielte, dachte ich.. Ach naja, ich dachte eigentlich gar nichts, ich wollte einfach, mehr aus emotionalem "haben-wollen" als aus rationalen Gründen, auch so ein Dings haben, auch wenn sich im Nachhinein ein paar akzeptable Argumente für den Kauf finden ließen, dazu weiter unten mehr.

Weihnachtsgeld war noch etwas übrig und ehe ich michs so recht versehen konnte, hatte ich bei Ebay (mal wieder dieses Ebay!) so ein Gerät ersteigert, für stolze etwa 200€. Am Rande erwähnt: Der Kauf war nicht allzu glücklich, das Handy war als neuwertig beschrieben und wies aber deutliche Gebrauchsspuren auf (Kratzer im Display), was mich zwar nicht sonderlich störte aber, nunja, einfach nicht in Ordnung ist, eigentlich, grenzt an Betrug.

In diesem Beitrag möchte ich nicht das Handy rezensieren - dazu fehlen mir einfach die Vergleichsmöglichkeiten, ich hatte vorher nie ein Smartphone und man müsste schon ein paar solcher Geräte mal in der Hand gehabt haben, um halbwegs objektiv bewerten zu können - sondern einfach meine subjektiven Eindrücke schildern, die das Teil in den letzten 2 Monaten bei mir hinterlassen hat.

Ich bin eigentlich kein großer Freund von Handys, ich sehe keinerlei Bedarf, immer und überall erreichbar zu sein und Kommunikation zu machen. Dem Zeitgeist beschaulich in einigem Abstand hinterherlaufend hatte ich im Lauf der Jahre zwar 2-3 Handys (geschenkt von meinem Bruder nachdem er sie ausrangiert hatte), telefonierte damit aber quasi nie, auch SMS schrieb (und schreibe) ich fast immer vom PC aus mittels free-SMS-providern; einzig als SMS-Empfangsgerät waren die Dinger selten mal zu irgendwas zu gebrauchen.

Dazu kommt, dass man sich ja irgendwie doch sowas wie eine freiwillige Totalüberwachungs-Maschine damit einbrockt, man kann nicht nur abgehört und geortet werden, sondern macht (je nach System) auch seine Kontakte und Emails noch transparenter als sie eh schon sind - und es gibt nicht wenige, die das sogar begeisterungswürdig finden, so seltsam mir das auch erscheint.

"Ja WTF hat dich denn dann geritten, dir ein Android Betriebssystem anzuschaffen?!" werdet ihr euch fragen. Neben Facebook gehört Google ja zu den prächtigsten Datenkraken, die unsre Welt grade zu bieten hat. Tatsächlich gibt man, wenn man das smarte Handy so nutzen will, wie es gedacht ist, seine Privatsphäre schon ziemlich auf; wer die Google AGBs mal durchliest, dem sträubt sich als Datenschutzfreak das Fell.

Ich beobachte diesen Trend mit großer Sorge; ich glaube, dass uns das noch in eine Welt führen wird, die sich niemand so gewünscht hat. Den Kopf in den Sand zu stecken hat aber auch wenig Sinn, dann eher noch ein "know your enemy". Weiterhin hat sich in der technischen Entwicklung da in den letzten 10 Jahren so viel getan, dass man als Software-Entwickler viel verpasst, wenn man um den Smartphone-Markt einen Bogen macht. Und nicht zuletzt ist mein Bruder als Android-Nutzer ja auch "betroffen" - ich wollte mal sehen, was er sich da eingebrockt hat.


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